Mörderische Klassenfahrt – Teil 5 – Die Auflösung, oder auch nicht…

~ Komplett OOC ~

Die Mörderjagd liegt nun schon so lang zurück und ich finde einfach nicht recht die Zeit oder Muse, mich nochmal hinzusetzen und die längst ausgespielten letzten Tage zu Papier zu bringen. Um so länger ich warte, um so schwammiger werden auch die Erinnerungen und mit dem Wissen über das Ende im Kopf lässt sich für mich nicht wirklich aus Sicht der grübelnden Lily schreiben.
Ich hab ab und an Lust etwas zu schreiben, aber eigentlich etwas Neues, Frisches, aber bevor ich das Ende nicht erzählt habe, mag ich auch nicht so recht voranschreiten.

Darum mach ich jetzt kurzen Prozess!
Lady Aranea hat so schöne Beiträge geschrieben, und das zeitnah! Jeder, der die Spurensuche der letzten Tage verfolgen möchte, darf den folgenden Links nachgehen und dort schmökern. Ansonsten kommt hier nur noch meine Abschluss-These, die ich vor dem letzten Spielabend zu Papier gebracht hatte…

Araneas Blogpost:

Was bisher geschah:
(Hab ich geschafft zu berichten, aber hier gibt’s alles aus einem anderen Blickwinkel, zudem noch ganz viele tolle Fotos)

Mörderische Klassenfahrt – Die Vorankündigung
Die zweite Mörderjagd beginnt
Polizeibericht zur Örtlichkeit
Eine illustre Gästeschar
Der Zug in der Wüste
Verhöre und eine unerlaubte Pyjama-Party
Wenn es Nacht wird in Phenix
Das Geheimnis im Tresor

Es geht weiter:   Backe, backe Kuchen, der Mörder hat gerufen!

Danach verfasste ich meine Mörder-Theorie:

Micha 19,5 war Agent beim CIA, der aufgrund von Geldgier dubiosen Nebentätigkeiten nachging.
Zum einen brachte er pikante Fotos in seinen Besitz, was ihn zum Staatsfeind Nr. 1 bei den Russen und den Amis machte. Dadurch wurde er vom CIA und SWR (gemeingefährlicher Fernsehsender ^^) gejagd. Der SWR schickte wohl zwei Nachwuchsagenten (008 + 009) los, um sich um den 19,5 zu kümmern, und damit die nicht alles verbocken, bekamen sie nen Vorgesetzen mit.
Ebenfalls ließ der Micha sich vom Scheich Omar Bin Laden Abu Simpel als Kopfgeldjäger anheuern, um sich mal eben um 100’000 Dollar zu bereichern.

Der Scheich hatte Alina wohl schon vor längerer Zeit bezahlt, 5 Millionen hatte er für sie hingelegt und den Deal hat er mit ihren vermeintlichen Eltern gemacht. Da Alina aber gar keine Eltern hat und ihre Erziehungsberechtigten sie niemals verkaufen würden, schon gar nicht an einen so hässlichen Mann, muss es sich bei den Eltern um Betrüger handeln.

Bei dem Betrügerpärchen handelt es sich ganz klar um Miss Ivy und Miss Samira.
Miss Ivy zeigt sich als Nonne und ist seit kurzem für das College tätig. Doch ihre Vergangenheit und ihr Verhalten spricht Bände:
Zuvor war sie Zofe im Hause der Gräfin Parfort. Da wir die Gräfin und ihr Haus schon einmal kennenlernen durften, ist klar, dass Miss Ivy kein Unschuldslamm ist. Irgendwann soll die Gräfin wohl verschwunden sein und ihre Zofe, Miss Ivy, soll ihre Besitztümer verkauft haben. Das allein klingt schon dubios, denn seit wann besitzt eine Zofe das Hab und Gut ihrer Herrin? Wenn da mal nicht die Gräfin am Ende in die Suppe gefallen ist…
Miss Ivy zog Dank dieser Finanzspritze durch die Welt und landete letztendlich bei uns am College, als vermutlich das Geld aufgebraucht war.
Es ist denkbar, dass Miss Ivy den Scheich bei ihrer Weltenbummelei bereits einmal kennenlernen konnte und von seinem Frauengeschmack erfuhr. Klar ist jedoch, dass sie dank der Zeitung erfuhr, dass der fette Kerl steinreich ist. Zusammen mit ihrer Geliebten, Miss Samira, heckte sie dann den Plan aus, den Scheich um etwas Geld zu erleichtern.
Am College fand Miss Ivy dann Alina, die sich als perfektes Lockmittel für den Scheich herausstellte. Sie schickten ihm ein Foto und handelten einen Verkauf aus, indem sie sich als die Eltern von Alina ausgaben. Der Scheich bezahlte 5 Millionen Dollar und wartete auf seinen neuen Besitz der niemals geliefert wurde.
Miss Ivy und Miss Samira werden wohl eher nicht wirklich darüber nachgedacht ahben, Alina auszuliefern, sonst wäre das zeitnah geschehen.

Der Scheich also wurde ungeduldig und heuerte Micha 19,5 an, ihm Alina ranzuschaffen. Micha steckte die 100’000 Dollar ein, brachte aber ebenfalls Alina nicht zum Scheich. Im Gegenteil, er informierte Miyu bei einem kurzen Kontakt (bei dem er angeblich oder tatsächlich versuchte, ihr dienen zu dürfen), dass der Scheich Alina in seinen Besitz bringen will.

Miyu plante sogleich, dem Scheich eine Abreibung zu verpassen und backte ihm einen Kuchen mit einer Prise Strychnin, damit er mal so richtig Bauchweh kriegen würde. Miss Ivy hat sie beim Backen entdeckt und als Miyu ihr die Situation beichtete, zeigte sich Miss Ivy verständnisvoll. Als Miyu dann mal eben aufs Klo musste, erklärte sich Miss Ivy bereit, auf den Kuchen aufzupassen.
Der Hausmeister hatte zuvor eine dicke Lieferung Rattengift erhalten, um der Ungezieferplage im College Herr zu werden. Das nutzte Miss Ivy aus, besorgte sich das Gift und mengte es großzügig in den Teig. Eine solche Gelegenheit bietet sich immerhin nur einmal, dass der Scheich, der zum einen Ivy und Samira enttarnen könnte und zum anderen das Geld nicht einfach verschenken würde, mal eben so von der Bildfläche verschwindet.
Miss Ivy erklärte also Miyu zum Sündenbock und nutzte den Kuchen, um ihre eigenen Probleme zu lösen.
Miyu verschickte den Kuchen dann vom College an den Scheich, ohne zu wissen, in was für Ärger sie gerade hineinstolpert.

Der Scheich bekam das Päckchen, freute sich, da er glaubte, er wäre von Alina, und nahm ihn mit zu seinem Termin, den er hatte. Er wollte sich mit Micha 19,5 im Zug treffen, da Alina ja nicht geliefert wurde, obwohl das Kopfgeld schon bezahlt wurde.

Von dem Termin erfuhr auch der SWR und so kam es, dass auch Miguel und Lamenius (Agenten 008 + 009) an dem Abend von Andrej in den Zug geschickt wurden. Andrej war zu sehr mit Raven beschäftigt, um den Job selbst zu machen.
Möglich war das, da der Zug nachts zuerst in Blackburn (30 min entfernt vom Anwesen) und dann wieder in Weatherby (45 min entfernt) hält. Die Fahrt dauert rund eine Stunde und das Anwesen der Lady liegt irgendwo dazwischen. Die Jungs konnten also unbemerkt in der Schlafenszeit in de Zug gelangen und dann wieder rechtzeitig zurück sein.
Die Nachwuchsagenten sollten Micha 19,5 um die Ecke bringen und die Fotos besorgen, doch dann war da der Kuchen…

Der Scheich traf sich wie geplant im Zug mit Micha und da der Kuchen leider Nüsse enthielt, gegen die der Scheich allergisch war, wurde dem Micha beim Gespräch der Kuchen serviert. Den aß er auch brav auf, obwohl der gar nicht schmeckte, um den Scheich nicht noch mehr zu verärgern.
Das Gespräch zwischen Scheich und Micha 19,5 war vorbei und die beiden trennten sich (denn aus Arabien gab es keine Aussage über Krankheitsanzeichen an Micha). Micha begegnete dann vermutlich den Agenten 008 + 009 und ergriff die Flucht aus dem Zug. Da das Gift schon Wirkung zeigte, stürzte er und kullerte den Abhang hinunter.
Lady Aranea, die gerade noch mit ihrer Freundin Aurelia und deren Sklaven Agent Smith in der Krypta gesprochen hatte, folgte den Geräuschen und traf auf den von Vergiftungssymptomen gequälten Micha, schlug ihm mit dem Schirm in den Schritt und ging zufrieden zurück ins Haus, als endlich Ruhe war.

Ob Miguel und Lamenius nun heimlich auch an dieser Stelle ausstiegen oder doch erst bis zum Bahnhof durchfuhren und zurück zum Anwesen liefen, weiß ich nicht. Beides wäre denkbar. Logischer wäre es, wenn sie ihm gefolgt wären, gesehen hätten, dass er grad am sterben ist, auch noch von der Lady gesehen wurde und dann eilig zurück ins Haus schlichen.

Dank dem Vollmond trieb es Lily und Lillith nachts hinaus und durch Ungeschicktheit, löste Lily wohl die Alarmanlage des Anwesens aus, als die beiden von Miyu wieder reingetrieben wurden.
Dann brach das Chaos los und alle eilten zur Leiche.

Agent Smith, der dank seiner Verbindungen zu Miss Aurelia und Lady Aranea wohl ziemlich eilig erfahren hat, dass Micha 19,5 im Zug war und gestorben ist, forschte nach dem Zug und schaffte es als erster, dort anzukommen. Der Chevi in der Wüste zeigt, dass er Agent Smith vor uns da war. Vermutlich, um die pikanten Fotos zu suchen und an sich zu nehmen.

Alle anderen Geschehnisse verbuch ich als Ablenkungen und nicht relevant für den Mord…

Nun denn, ich war zufrieden mit meiner These, fand sie rundum schlüssig und die Nonne war perfekt als Täter. Doch dann kam der letzte Tag. Die Lady organisierte eine Live-Schaltung ins Polizeirevier und wir tummelten uns neugierig um den TV in ihrer Villa (den sie wohlweislich all die Tage vor uns versteckt hatte!).

Was die Polente da zu erzählen hatte, zeigte mir, dass ich bei all den vielen Beweisschnipseln tatsächlich einiges vergessen hatte in die These einzuflechten. Zum Beispiel diese verdammte Leiter, die ich schon am ersten Tag der Spurensuche so höchst verdächtig fand *brummel* 😉

Aber lest selbst, wie es wirklich war… oder es auch nicht war, da die Ermittler selbst nicht überzeugt scheinen von alledem, was sie da sagen:

Die Polente im Gespräch: Mörderjagd II – die Auflösung

Der letzte Spieltag: Mörderjagd II – Epilog

ENDE ^^

Ich will noch einmal allen danken, die diese Spielwochen so schön gemacht haben!
Ich hatte sehr viel Spaß und die Spurensuche war dieses Jahr um Längen kniffliger als im Jahr davor. Es gab wohl außer dem Nachtclub keine Location, an der ich nicht mehrmals suchen musste, um endlich alles zu finden 😉
Am College hätte ich es tatsächlich geschafft, mal alles an einem Tag zu finden, aber doof wie ich war, fand ich die Küche und dachte, das war alles, was ich finden müsste und vergaß den Rest an Beweisen haha. Dolle Ermittlerin bin ich!

Ich danke Aranea für die geschickte Planung der Geschichte, für all die tollen Kulissen, die wir erforschen durften, für eine waghalsige Zeppelinfahrt, für so viel leckeres Essen, für niemals langweilige Klassen-Ausflüge usw.
Ich danke NICHT für das Verbieten der Badewannennutzung und das scheußliche Plumpsklo hinterm Haus ^^

Ich danke Alina, Aurelia, Ivy, Lamenius und Miguel dafür, so sympathische Opfer unserer Befragungen gewesen zu sein, auch wenn wir so ziemlich nie etwas Brauchbares aus euch heraus bekommen haben ^^

Ich danke allen für ihren Humor im Spiel und hinter den Kulissen.

Ich danke meiner Mama, meiner Oma, meiner Grundschullehrerin und und und.. Ich bin total sprachlos! Ich weiß gar nicht, wofür ich das verdient habe *schnieft und hält den Oskar in den Händen* Danke, dass ihr an mich geglaubt habt und danke euch allen, dass ihr mich nominiert habt! *wirft die Schleppe ihres Abendkleides hinter sich und hebt die kleine goldene Trophäe in die Luft* Danke! *heul kreisch schnief*

Ähhhh, da bin ich wohl etwas abgedriftet ^^

Jedenfalls, es war toll und so 😉

Ein Gedanke zu “Mörderische Klassenfahrt – Teil 5 – Die Auflösung, oder auch nicht…

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